Das Projekt

2016 habe ich damit begonnen, Schemata aus all jenen wissenschaftlichen, künstlerischen, ökonomischen, juristischen, weltlichen und religiösen Bereichen zusammenzutragen, mit denen ich mich in meiner 20-jährigen Arbeit als Designer und Kulturwissenschaftler auseinander gesetzt habe. Aus dieser kontinuierlichen Suche nach der Frage des Zusammenwirkens all dieser Ideen und Auffassungen (deren Wirkung auf mein Wahrnehmen, Erinnern und Schlussfolgern als Projektemacher) entstand eine Auseinandersetzung mit der frühen Kybernetik, der nativen Theorie (Theory of mind), der Methodik der Bisoziation (A. Koestler) und der Hermetischen Lyrik.

Das Projekt gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil (2016/ 2017) ging es um das Zusammentragen, das Präparieren und Ausstellen von 100 wissenschaftlichen Schemata. Im zweiten Teil (2017 / 2018) entstehen derzeit Anleitungen zum Umgang mit dem Perceptron sowie hermetische Automaten in freier, künstlerischer Praxis.